Unser Konzept:

Wir betrachten unsere Konzeption als ein Haus mit
Fundament, Säulen und Dach.

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Das Fundament unseres Hauses: Kinder sind ein Geschenk Gottes.

Das vorliegende Konzept bzw. das Fundament basiert auf dem christlichen Menschenbild.

Das heißt für uns:

Jedes Kind ist einzigartig und wertvoll. Es steht im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Deshalb begegnen wir den Kindern mit Achtung und Zuwendung.
Wir bieten ihnen Raum, christlichen Glauben, Werte und Traditionen zu erfahren und zu leben. Als Mitarbeitende verbinden wir in unserer Arbeit bewusst christliche Grundhaltung und fachliche Kompetenz.
Wir nehmen die Kinder und ihre Familien sowie einander in Individualität und Verschiedenheit an. Gemeinsam wollen wir im Sinne des christlichen Glaubens die Vielfalt des Lebens entdecken und entfalten, gleichermaßen aber auch religiöse Grunderfahrungen ermöglichen und christliches Leben miteinander gestalten. Unsere Kindertagesstätte steht Kindern im Vorschulalter und deren Familien mit einem unverwechselbarem Angebot zur frühkindlichen Bildung sowie als Ort der Begegnung für Menschen aller Generationen zur Verfügung. Die Säulen unseres Hauses Erkenntnisse dieser Pädagogen und Psychologen bilden die Säulen unseres Hauses, die sich auf unser Fundament vom Christlichen Menschenbild stützen.


Die Säulen unseres Hauses sind:

  1. Maria  Montessori (1870-1952) Hilf mir es selbst zu tun“
  2. Friedrich Fröbel (1782-1852) „ Das kleinste Samenkorn trägt… das große Ganze in sich.. .“
  3. Johann H. Pestalozzi (1746- 1827 ) „ Hand- Herz- Kopf- Theorie.“
  4. Jean Piaget (1896-1980): „ Das Kind ist der Akteur seiner Entwicklung“


1. Maria Montessori

2. Friedrich Fröbel erkannte das Kind, seiner Entwicklung gemäß, als vollwertiges menschliches Wesen an, was aber Zuwendung durch den Erwachsenen bedarf. Er erkannte den Grundsatz der allseitigen Entwicklung der menschlichen Kräfte und sah die Aufgabe des Kindergartens darin:
„… Kinder im vorschulfähigen Alter nicht nur in Aufsicht nehmen, sondern ihnen eine ihrem Wesen entsprechende Betätigung zu geben, ihren Körper zu kräftigen, ihre Sinne zu üben und den erwachenden Geist zu beschäftigen, sie sinnig mit der Natur und Menschenwelt bekannt zu machen, besonders Herz und Gemüt richtig zu leiten…, im Spiele freudig und allseitig alle Kräfte übend und bildend…, sich darleben, für die Schule und kommenden Lebensstufen sich wahrhaft vorbereiten.“

3. Johann H. Pestalozzi zeigt uns in seiner „ Hand- Herz-Kopf Theorie“ erst was mit der Handgespürt wird, löst ein Gefühl aus und kann vom Kopf verstanden werden.

4. Jean Piaget: Jean Piaget beschäftigte sich mit den Denkprozessen der Kinder und engagierte sich auf pädagogischem Gebiet. Er widmete sich unter anderem der Wahrnehmungsentwicklung der Kinder und untersuchte kindliche Vorstellungen und ihre Entwicklung bezüglich Zeit, Bewegung und Geschwindigkeit Piaget formulierte den Begriff:„ Kind als Akteur seiner Entwicklung“ das heißt: das Kind selbst ist Akteur seiner individuellen Lernprozesse.

Ein Beispiel :
Kinder finden täglich neue Wege, in die Welt des Wissens aufzubrechen. Erwachsene begreifen erst allmählich, was alles in ihren Köpfen vorgeht. Wenn ein Kind beispielsweise beim Händewaschen scheinbar selbstverloren das Waschbecken bis zum Anschlag volllaufen lässt und Seife, Schwamm und Handbürste ebenfalls “gewaschen“ werden, neigt der vorschnelle Erwachsene häufig zur Intervention des physikalischen Vorgangs. Vielleicht unternimmt das Kind gerade Erkundigungen zum Thema „ Was schwimmt und was geht unter?“ Es könnte über Masse, Dichte und Volumen forschen oder aber Effekte der Schwerkraft ausloten. Leider nehmen sich Erwachsene häufig zu wenig Zeit, genauer hinzusehen und herauszufinden, welche Gründe das Kind zu seinem Verhalten veranlassen. Kinder finden auf individuelle Weise Zugang zu ihrer Umwelt und deren Grenzen. Sie erkunden die Welt  wie Wissenschaftler -systematisch und konzentriert. Jedes Kind hat eigene Interessen und somit seine ganz persönlichen Lernziele. (Erstautorin J. Henne)


Unsere Aufgabe
sehen wir darin, durch systematische Beobachtungen herauszufinden, womit sich das einzelne Kind beschäftigt. So können Raum und Voraussetzungen geschaffen werden, dass das Kind seinen Interessen nachgehen kann und sein Entdecker und Forschergeist optimale Unterstützung erfährt. Lernerfolge beim Kind vollziehen sich leichter, wenn die Lerninhalte einen Lebensbezug haben. Das Kind ist nicht mit einem Trichter zu vergleichen, in den der Erwachsene sämtliche Informationen schüttet, die ihm wichtig erscheinen. Vielmehr erschließt sich das Kind seine Umwelt selbst. Es hat seine ganz eigenen Ideen und folgt sehr individuellen (Lern)Zielen. Diese werden vom Kind aus seiner unmittelbaren Umgebung genommen.


Im Dach unserer Kindertagesstätte ist unser Ziel enthalten:

Starke Kinder finden sich in der Welt zurecht!


Siehe auch  - Pädagogische Arbeit

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